Die elf Stätten des Weltkulturerbes in Peru – Teil 2

Peru: Land der Kulturen, Architektur, Kunst und Spiritualität; voller Naturschönheiten, Klänge, Farben und Aromen – und Land der ersten Zivilisation Amerikas. Dies widerspiegelt sich in den elf, über das ganze Land verstreuten Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes.

 

Lima, 21. Juni 2016.- Dass Peru reich an kulturellen Schätzen ist, ist hinlänglich bekannt. Dass das Anden-Land aber elf UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten sein eigen nennt, dürften die Wenigsten wissen. Die elf Stätten von historischer Bedeutung sind über das ganze Land verstreut. Von Norden nach Süden sind dies Chan Chan, Rio Abiseo, Huascarán, Chavin, Caral und das historische Zentrum der Hauptstadt Lima, sowie Manú, Machu Picchu, Cusco, Nasca und Arequipa. Ein Besuch lohnt sich aus vielerlei Hinsicht.

 

Teil 2 der kleinen kulturhistorischen Übersicht, der erste Teil wurde in der Medieninformation vom 25. Mai präsentiert.

 

Manú:

Der Park erstreckt sich über 1,5 Millionen Hektar (9‘280 Quadratkilometer) und von 150 m bis 4‘200 Meter über dem Meeresspiegel. Manú ist die Heimat von mehr als 1‘000 Vogelarten, über 200 Arten von Säugetieren (davon 100 Fledermausarten) und mehr als 15‘000 Arten von Blütenpflanzen. Jaguare werden regelmässig im ganzen Nationalpark gesehen. Der Riesenotter und das Riesengürteltier sind nur zwei der seltenen Arten, welche im Nationalpark gefunden wurden. Bevor der Park im Jahr 1987 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, war es seit 1977 ein Biosphärenreservat.

 

Cusco:

Cusco wurde von Inka-König Pachacutec errichtet, der das Königreich von Cusco regierte. Dieses breitete sich aus, um das Inka-Reich des 15. Jahrhunderts zu werden. Cusco wurde die wichtigste Stadt dieses Reiches, unterteilt in verschiedene Bezirke für religiöse und administrative Zwecke und war eingebettet in ein organisiertes System von Landwirtschaft, Handwerkern und Industrie. Die Spanier eroberten das Reich im 16. Jahrhundert. Sie errichteten barocke Kirchen und weitere Gebäude auf den Inka-Ruinen. Mit 3‘399 Metern über dem Meeresspiegel ist Cusco eine der höchstgelegenen Städte der Welt.

 

Nazca:

Es wird angenommen, dass die grossen Zeichnungen in der Nazca-Wüste durch die Nazca-Kultur zwischen 400 und 650 n.Chr. geschaffen wurden. Sie wurden durch das Scharren von Linien in die Bodenoberfläche angelegt. Die Zeichnungen umfassen Tiere wie zum Beispiel ein Affe oder ein Kolibri, Pflanzen und geografische Formen in grossem Massstab. Vermutlich dienten diese einem rituellen Zweck.

 

Arequipa:

Arequipa ist in erster Linie auf Sillargestein gebaut, einem weissen Vulkanfelsgestein, Nebenprodukt des nahen

El Misti-Vulkans. Die Architektur der Stadt ist bekannt für ihre traditionellen indigenen Stile, kombiniert mit den neuen Techniken der europäischen kolonialen Siedler.

 

Caral:

Diese archäologische Stätte gehörte der Norte Chico-Zivilisation, die das Gebiet während des späten archaischen Zeitalters bewohnte. Caral ist eine von 18 komplexen urbanen Siedlungen in der Region und verfügt über sehr viele Denkmäler und Pyramiden. Caral ist die früheste bekannte amerikanische Siedlung. Ein erhaltenes „Quipu“ zeugt vom grossen Einfluss auf spätere Andenkulturen.

 

Wikipedia: Quipu (span.) oder Khipu (Quechua), „Knoten“, ist der Name der einzigartigen, im dezimalen Stellenwertsystem aufgebauten Knotenschrift der südamerikanischen Indios ab ca. 2‘500 v. Chr. bis zu den Inka ca. 1400 bis 1532 n. Chr. in Altperu (vor der Eroberung ihres Reichs durch die Spanier), die sich aus einer Methode zur numerischen Buchhaltung zu einer vollständigen Schrift entwickelte.

 

 

Medienmitteilung Juni 2016 deutsch
20160621_MI_11 heritage world sites - pa
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Communiqué de presse juin 2016 français
20160621_CP_11 heritage world sites - pa
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Für weitere Informationen und Bildmaterial (Medien):

Gere Gretz und Stefan Züger, Medienstelle Peru Tourismus

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