Peru: Eine Reise durch das südamerikanische Land der Kultur und Gastronomie in drei Etappen – Teil 2

Nachdem Teil 1 der spannenden Reise durch Peru in den abwechslungsreichen Norden geführt hat, geht’s im zweiten Teil in die Mitte des Landes, in eine Region, durch die Hauptstadt Lima mit ihren zehn Millionen Einwohnern geprägt wird. Zahlreiche andere Gegenden mit Sehens- und Liebenswertem befinden sich ebenfalls in diesen Teilen des faszinierenden Landes.

Aufgrund der geografischen Besonderheiten zeichnet sich Peru durch eine schier unglaubliche „Mega-Diversität“ aus. Der Andenstaat steht in den Top Ten der Länder mit der grössten Artenvielfalt, er beheimatet hunderte Tier- und Pflanzenarten und bietet unvergleichliche Naturschätze. Die peruanische Kultur ist harmonisch und dennoch vielseitig. Die Einwohner Perus sind Bräuchen und Traditionen verbunden, die bereits Jahrhunderte vor Ankunft der Europäer gepflegt wurden.

 

Bedingt durch die unterschiedliche Topografie wird Peru traditionellerweise in drei grosse Regionen unterteilt: Norden, Mitte und Süden. Der zweite Teil der Reise führt in die zentraleren Lagen des Landes und damit in eine Region, die primär von der 10-Millionen-Kapitale Lima geprägt wird. Weitere Attraktionen bilden der Regenwald, die hohe Gipfel der Anden und sicher auch die romantischen Badestrände.

 

Áncash – Spiegel des Himmels

Nicht allein die einzigartige Flora und Fauna macht den Reiz dieser Gegend aus. Inmitten von traumhaften Landschaften können Besucher Bauten präinkaischer Zivilisationen bewundern, mit den heutigen Bewohnern Feste feiern und dabei erleben, wie Tradition auf Moderne trifft. Áncash besticht durch die vielfältige Geografie mit beeindruckenden Bergen wie dem Huascarán (6‘767 Meter), glitzernden Seen, malerischen Tälern (Callejón de Huaylas) und mit von Eukalyptus und Ginster gesäumten Wegen, die über die Andenkordillere bis zur archäologischen Stätte Chavín de Huántar führen.

Die genannten Sehenswürdigkeiten sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den kulturellen Reichtum eines Reiseziels, das auch zahlreiche adrenalingeladene Abenteuer verspricht.

 

Callao – Hafen, Meer und Inseln

Bei einer Reise in die peruanische Mitte darf ein Besuch der Hafenstadt Callao nicht verpasst werden. Über diese Stadt laufen ein Grossteil der Importe und Exporte des Landes. Callao, nur zwölf Kilometer vom Zentrum Limas entfernt, begeistert mit herrlichen Villen, mit Museen, Kirchen und insbesondere auch mit der Festung Real Felipe, die Kriege und Piratenangriffe überdauert hat. Die Natur liefert weitere Highlights, wie beispielsweise die Islas Palomino und San Lorenzo, das Sumpfgebiet Humedales de Ventanillo und die Kiesstrände.

 

Huánuco – Tor zum Amazona

Das Gebiet um die Stadt Huánuco ist seit vielen hundert Jahren besiedelt, die Bewohner von Lauricocha und anderen Kulturen hinterliessen ihre Spuren im Templo de las Manos Cruzadas, im Tempel der gekreuzten Hände in Kotosh. Etliche Gotteshäuser, Haziendas und Villen wurden in der Folge in der Region errichtet. Huánuco erlangte so bereits zur Kolonialzeit grosse Bedeutung. Die wunderschöne Gegend umfasst fruchtbare Wälder, in denen auch Kaffee- und Kakaopflanzen gedeihen. Eine überaus vielfältige Flora und Fauna wird im Nationalpark Tingo María geschützt. Hohe Berge, heisse Quellen, Höhlen, Lagunen und eine aussergewöhnliche Steinformation, die als Bella Durmiente (Dornröschen) bekannt ist, machen Huánuco zu einem Ort mit andiner Seele im Regenwaldgewand.

 

Junín – Hochland, Regenwald und Traditionen

Hochland und Regenwald; Wasserfälle und fruchtbare Täler; unberührte Landschaften; Kunsthandwerk und Folklore: So verzaubert Junín die Besucher aus aller Welt. Die Region ist geprägt von Dörfern mit tief verankerten religiösen Traditionen. Im nahen Naturschutzgebiet können verschiedenste Vogelarten und Säugetiere beobachtet werden, und entlang der Kunsthandwerksroute erleben Reisende, wie flinke Hände edle Stoffe weben und filigrane Stücke aus Gold und Silber schmieden.

 

Lima – Weltkulturerbe der Menschheit

Die Geschichte Limas begann bereits vor der kolonialherrschaftlichen Dominanz. Durch Gründung des Vizekönigsreichs wurde die Stadt zum bedeutendsten politischen und administrativen Zentrum Südamerikas. Während dieser Zeit entstanden bedeutende Kirchen, Klöster, Villen und Gebäude mit den charakteristischen Balkonen. Bis heute blieb der historische Stadtkern, das Centro Histórico, erhalten; mittlerweile gehört es zum Unesco-Weltkulturerbe.

Museen mit grossartigen Kunstwerken, archäologische Stätten, Strände, das pulsierende Nachtleben und das ausgezeichnete kulinarische Angebot machen den Besuch in Lima zu einem einzigartigen Erlebnis.

Ein weiterer Tipp: Nördlich von Lima liegt die Stadt Caral, die älteste Zivilisation Amerikas, und südlich befindet sich der archäologische Komplex Pachacamac. Auch hier gilt: Ein Besuch lohnt sich immer.

 

Pasco – Wo Berge auf Regenwald treffen

Pasco ist eine Region deutlicher Kontraste, wo Höhenzüge und Regenwald eine Kette aus kalten Bergen und dichter Vegetation bilden. Absolut sehenswert ist der Bosque de Piedras de Huaylla. Wind, Wetter, zahlreiche Wasserfälle und andere Launen der Natur haben hier bizarre Steinformationen gebildet, die sich in den vielen Seen spiegeln. Zu begeistern vermögen aber auch attraktive Ortschaften wie Huancabamba, Oxapampa, Pozuzo und Villa Rica. Hier leben deutsch-österreichische Siedler, deren Kultur mit den örtlichen Bräuchen verschmolzen ist.

Cerro de Pasco, ein bedeutendes Bergbauzentrum Perus, gilt als Eingangspforte zum zentralen Regenwald. Im grössten Teil des Departements dominieren denn auch die Ökosysteme der höher gelegenen Regenwaldregionen.

 

Ucayali – Reise ins Herz des Amazonas

Der Rio Ucayali hat der Provinz den Namen gegeben. Entlang dieses Flusses und seiner zahlreichen Zuflüsse liessen sich ab etwa 2000 v.Chr. die ersten Siedler, die Panos, nieder. Im Amazonasgebiet leben noch heute viele indigene Gemeinschaften, die ihre Bräuche und Traditionen weiter pflegen und die Besucher Perus an ihrer Kultur teilhaben und die herrliche Natur bewundern lassen. Eine Natur, die in dieser Region durch Wasserläufe, stiebende Wasserfälle, tiefe Seen, farbenprächtige Blumen und durch eine unvergleichliche Tierwelt zu begeistern vermag.

 

Peru – ein Land voller Naturschönheiten, Klänge, Farben und Aromen, eine Welt vergangener Zivilisationen, die uns ein einzigartiges kulturelles Erbe hinterlassen hat. Peru erleben und entdecken – so lautet das Motto. Im 3. Teil der Reise durch den Andenstaat besuchen wir den Süden mit Sehenswürdigkeiten wie den Titicacasee, Machu Picchu, Cusco und weiteren

 

Medieninfo Die Mitte Perus DE
20170901_MI_Peru_DieMittePerus_DE.pdf
Adobe Acrobat Dokument 94.7 KB
Fotos Peru Mitte
Bilder.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 18.8 MB

Für weitere Auskünfte und Bildmaterial:

Stefan Züger & Gere Gretz, Medienstelle Peru Tourismus

c/o Gretz Communications AG, Zähringerstr. 16, 3012 Bern,

Tel. 031 300 30 70, Fax 031 300 30 77, e-mail: info@gretzcom.ch

Gretz Communications AG | Zähringerstrasse 16 | CH-3012 Bern

Phone +41 31 300 30 70 | Fax +41 31 300 30 77  | info@gretzcom.ch