Peru: Eine Reise durch das südamerikanische Land der Kultur und Gastronomie in drei Etappen – Teil 3

Die Teile 1 und 2 der spannenden Reise durch Peru führten in den abwechslungsreichen Norden sowie die durch die Hauptstadt Lima geprägte Mitte. Den Abschluss bildet der Süden mit seinen weltberühmten und prämierten Sehenswürdigkeiten.

 

Aufgrund der geografischen Besonderheiten zeichnet sich Peru durch eine schier unglaubliche „Mega-Diversität“ aus. Im Andenland können lang gehegte Träume Wirklichkeit werden, Besucher finden wieder zu sich selbst und tauchen in die tausendjährige Geschichte und Kultur ein. Eine Reise durch Peru bedeutet die Entdeckung eindrucksvoller Gegenden aber auch von Orten, an denen man eine Weile Ruhe und Frieden erleben kann. Fauna und Flora sind ein unergründlicher Schatz der Natur. Peru lädt auf eine Reise ein, um dasjenige Peru zu entdecken, welches man noch nicht wirklich kennt.

 

Peru wird traditionellerweise in drei grosse Regionen unterteilt: den Norden, das Zentrum und den Süden. Der dritte und letzte Teil der Reise führt in den Süden des Andenlandes. Der Besucher trifft hier auf die allseits bekannten und berühmten Sehenswürdigkeiten und quasi Wahrzeichen Perus, wie Cusco, Machu Picchu oder die Nazca Linien.

 

Arequipa – Herrschaftlich und vulkanisch

Arequipa wurde aus weissem Sillar-Gestein errichtet. In der Umgebung gibt es Berge, Vulkane wie den Misti und tiefe Schluchten wie Cotahuasi und Colca. Auch für seine Gastronomie sowie die schönen Buchten und Strände ist Arequipa bekannt.

 

Apurímac – Herz der Anden

Die Region Apurímac ist geprägt von heissen Quellen, Bergwäldern, Seen, Flora und Fauna, dem gewaltigen schneebedeckten Berg Ampay und der tiefen Apurímac-Schlucht, die eine natürliche Grenze zu Cusco bildet und bei Abenteuersportlern ein beliebtes Ziel ist. Die Spuren der Inka und der Kolonialzeit finden sich im Mestizo-Stil der Architektur und im Brauchtum rund um die zahlreichen Festlichkeiten von Abancay, Andahuaylas und anderen Städten.

 

Ayacucho – Prachtvolle Altäre und Natur

Ayacucho ist die Heimat talentierter Kunsthandwerker, die bunte Tischaltäre aus Ton – retablos genannt – fertigen und so die alte Töpfertradition der Wari fortführen. Kirchen und kolonialzeitliche Villen, die Gemälde und Altäre von unschätzbarem Wert beherbergen, prägen diese Region, die mit zahlreichen Orten aufwarten kann, an denen sich historische Ereignisse zugetragen haben. In der Pampa de Ayacucho etwa wurde die Unabhängigkeit der spanischen Kolonien auf dem Kontinent besiegelt. Huamanga, das von Simon Bolivar den Namen Ayacucho bekam, ist ein Juwel, das man Dorf für Dorf mit Leidenschaft erkunden sollte. Dabei sollte man sich nicht scheuen, sich von den sehnsuchtsvollen Klängen der Musik von Ayacucho mitreissen zu lassen.

 

Cusco – Nabel der Welt

Cusco verzückt und beeindruckt – nicht nur durch seine Natur. Die Geschichte lebt hier auf den Strassen und Plätzen sowie in den Tälern und Dörfern der Region weiter. Die Stadt Cusco ist ein beeindruckender Beleg für die meisterhafte Baukunst der Inka, die auch in Choquequirao, Saysayhuamán, Qenko, Tambomachay, Ollantaytambo und Machu Picchu, dem in eine traumhafte Bergwelt eingebetteten architektonischen Juwel der Inka, bewundert werden kann.

Cusco, das sind beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Landschaften wie das Heilige Tal der Inka mit seinen Anbauterrassen, die sich an den Bergketten entlangziehen, und malerischen Dörfern, in denen die Vergangenheit ein Teil der Gegenwart ist. Cusco ist wahrhaft der Nabel der Welt.

 

Huancavelica – Fruchtbare Felder und viel Geschichte

Huancavelica, das Herz der Anden, wurde von zwei grossen Kulturen, den Wari und den Chanca, geprägt und von den Inka schliesslich zum militärischen Zentrum ausgebaut, bevor die Spanier hier Silber und Quecksilber abbauten. Huancavelica hat viele Gesichter und mit Stolz zeigt es sie an seinen zahlreichen archäologischen Stätten sowie Kirchen und Herrenhäuser im Stadtzentrum.

Geschichtsträchtige Orte sind hier eingebettet in eine schöne Landschaft mit Thermalquellen, fruchtbarem Boden, Bergseen und schneebedeckten Gipfeln.

 

Ica – Tal der Geheimnisse und des guten Pisco

Ica lockt mit Dünen und einer weitläufigen Wüste, die von rätselhaften Scharrbildern, den Nazca-Linien, durchzogen ist. Die Paracas und die Nazca, Kulturen aus prähispanischer Zeit, verwandelten das Gebiet in fruchtbare Felder. Ica liegt inmitten einer Landschaft mit sonnenreichen Tälern und Stränden und Naturschutzgebieten mit einer üppigen Flora und Fauna. Geheimnisvolle Dörfer, die Heimat des Pisco, guter Wein, afroperuanische Musik und die Oase Huacachina, ein Tropfen Leben in einem Meer aus Sand ... Es gibt mehr als einen Grund, Ica zu besuchen.

 

Madre de Dios – Paradies der Artenvielfalt

Madre de Dios beherbergt unendliche Wälder, kurvenreiche Flüsse und eine üppige Natur mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Es ist Lebensraum von Arten, die vom Aussterben bedroht sind, wie dem Mähnenwolf und dem Sumpfhirsch. Die Region ist Heimat indigener Gemeinschaften, die den Ökotourismus in einer der Gegenden mit der grössten Artenvielfalt weltweit fördern. Naturliebhaber können hier die Seen Lago Sandoval und Lago Valencia und die Schutzgebiete Parque Nacional del Manú, Reserva Nacional Tambopata und Parque Nacional Bahuaja-Sonene entdecken. Letzteres ist eine einzigartige feucht-tropische Savanne, die es nur in Peru gibt.

 

Moquegua – Meer und Ackerland

Moquegua bietet Schluchten, Steinformationen und Wüsten. Die Böden der Region eignen sich hervorragend für die Landwirtschaft. Die Villen und Strassenzüge haben seit der Kolonialzeit schrecklichen Naturkatastrophen getrotzt. In den malerischen Dörfern stehen Mühlen aus vergangenen Jahrhunderten. Obst, Oliven und Garnelen sind in den Tälern reichlich vorhanden, und es werden exklusive Piscos und Weine produziert. Moquegua, das ist Meer und Ackerland.

 

Puno – Feste und Legenden rund um den Titicaca-See

Puno liegt in der Andenhochebene. Die Region wird dominiert vom Titicacasee, dem heiligen See der Inka, mit seinen natürlichen und künstlichen Inseln. Zu den dort vorhandenen archäologischen Stätten aus prähispanischer Zeit gehören die „Chullpas“ genannten Grabtürme. Die Kirchen zeichnen sich durch eine kolonialzeitliche Architektur aus. Die Bewohner der Region sind stolz auf ihre Quechua- und Aymara-Vorfahren, was sich in einer reichen Folklore zeigt, deren Höhepunkt die jährliche Fiesta de la Candelaria ist, die mit zahlreichen Tänzen und Riten gefeiert wird. Puno steht für Legenden, farbenfrohe Feste sowie natürliche und künstliche Inseln.

 

Tacna – Küste, Täler, Heldentum

Wüsten und fruchtbare Täler bilden in diese zwischen Küste und Hochebene eingebetteten Region einzigartige Landstriche. Die Geschichte lässt sich hier zurückverfolgen bis in die Zeit der Höhlenmalereien in den Cuevas de Toquepala. Im 19. Jahrhundert war Tacna Schauplatz wichtiger Episoden des Salpeterkriegs. Der Wellengang an den Stränden ist ruhig. In den niedriger gelegenen Gegenden der Andenkordillere gibt es Thermalquellen und Bergseen.

An den weitläufigen Weinbergen wachsen üppige Trauben, die zu Exportweinen und Piscos verarbeitet werden.

 

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