Charlie Chaplin, der unsterbliche Vagabund: Einweihung des Heissluftballons

Ein Heissluftballon zu Ehren des grossen und unvergessenen Meisters des Stummfilms: Heute hat das Charlie-Chaplin-Museum „Chaplin’s World“ in Corsier-sur-Vevey das in den Farben des Museums kreierte Fluggerät im Beisein zahlreiche Medienvertreter aus dem In- und Ausland eingeweiht.

Der Ballon ist vom 23. Dezember 2017 bis zum 7. Januar 2018 im Park des Museums stationiert und stellt das Symbol der Feierlichkeiten zum 40. Todestags des „Tramps“, des unsterblichen Vagabunden, dar. Er wird zudem im Rahmen des „Night Glow“ des 40. Internationalen Ballonfestivals von Château d'Oex am 2. Februar 2018 starten, da das Thema dieses Abends Charlie Chaplin gewidmet ist.

 

Am Weihnachtsmorgen vor 40 Jahren starb Charlie Chaplin schlafend in seinem Schweizer Domizil, dem Manoir de Ban, das heute ein Museum ist. Vier Jahrzehnte sind vergangen und doch ist die universelle Filmikone des kleinen Vagabunden noch so aktuell wie nie zuvor, genau wie auch die symbolträchtigen Charaktere des Barbiers und des Diktators, als Übermittler einer immer noch aktuellen Botschaft, sehr präsent in den sozialen Netzwerken sind. Zu Ehren des Mannes, der die Filmproduktion von einem Handwerk zur Kunst erhoben hat, plant Chaplin’s World by Grévin, zum Jahresende eine Reihe von Gedenkveranstaltungen.

 

Weltweit aktueller und lebendiger denn je

Die Rede des Grossen Diktators oder die Szenen des Räderwerks aus dem Film Moderne Zeiten werden auf den sozialen Netzwerken generationsübergreifend und weltweit thematisiert und mehr als je zuvor geteilt. Die Rede des Diktators wurde zum Beispiel fast 30 Millionen mal auf Youtube aufgerufen und die Szene, in der der kleine jüdische Barbier einen Kunden im Rhythmus von Brahms Ungarischen Tanz Nr. 5 rasiert, wurde über 8 Millionen Mal angesehen! Der gegenwärtige gesellschaftspolitische Kontext bietet mehr denn je ein Forum für den Humanisten, der von Frieden und Toleranz gegenüber allen Menschen, egal welchen Alters oder Staatsangehörigkeit spricht.

 

Dieses breite Publikum aller Altersstufen findet sich auch unter den Besuchern von Chaplin’s Word wieder, welche aus über 75 Ländern der Erde anreisen. Die Anlage, die am 16. April 2016 eröffnet wurde, kann erfreulicherweise bereits ein jährliches Aufkommen von 300‘000 Besuchern aufweisen und hat im Abstand von nur wenigen Monaten sowohl den Traveller’s Choice Award wie auch ein Exzelenzzertifikat von Trip Advisor erhalten.

 

Das Chaplin-Büro hat über 100 Lizenzen an Musiker aus aller Welt erteilt, für die Nutzung der Rede des Diktators in ihrer Musik. Zu den berühmtesten gehören Coldplay, die die Rede des Diktators zur Eröffnung der Konzerte ihrer Tournee Head full of Dreams abspielen, und Paolo Nutini, der dieselbe Rede am Ende seines berühmten Titels Iron Sky integriert.

 

Ungefähr 100 orchestrierte Kino-Konzerte von Chaplinfilmen fanden im Jahr 2017 statt (97 um genau zu sein), unter anderem in Alaska, Finnland, Portugal, Japan, Norwegen und in der Schweiz... Mehr als 6 Bücher zum Thema Chaplin sind zwischen Europa und der USA in Vorbereitung (die in den Jahren 2017 bis 2018 herauskommen werden). Sie werden sich damit zu der grossen Anzahl von Publikationen gesellen, die bereits in letzter Zeit erschienen sind. Um die Zehn Lizenzen für Merchandisingartikel wurden im Jahr 2017 vergeben. Zurzeit werden Dokumentarfilme produziert, die national sowie international vertrieben werden (TV und Kino), und ein wichtiger Animationsfilm der auf der Geschichte des Films Der Vagabund und das Kind basiert wird im Jahr 2021 zum 100. Jahrestag des Films herauskommen. Es besteht ebenfalls ein grosses Interesse daran die Filme Chaplins auf die Bühne zu bringen, insbesondere Der grosse Diktator, der gerade einen Triumph in Stockholm gefeiert hat, wie auch Aufführungen, die die Geschichte seines Lebens erzählen.

 

Chaplin erreicht ungeahnte Höhen

Der britische Bildhauer John Doubleday, der die Bronzestatuen von Charlie Chaplin im schweizerischen Vevey und auf dem Leicester Square in London geschaffen hat, hat jetzt zu Ehren Chaplins auf dem 3‘454 Meter hohen Jungfraujoch, einem der höchsten Berge Europas, eine Statue aus Eis kreiert. Das Werk stellt eine Szene aus dem Film Der Vagabund und das Kind dar, in der der Tramp neben dem Kind sitzt. „Ein Porträt ist immer auch eine Geschichte, die zu einer bestimmten Sichtweise einlädt, und ich denke, dass der kleine Junge eine isolierte Figur darstellt, die verletzlich ist und die trotz alledem und gegen alle Widerstände diesen Willen zum Überleben besitzt und ich denke dies, ist es vor allem, was die Menschen immer noch nach all den Jahren daran berührt“, erklärt der Bildhauer John Doubleday.

 

Es ist eine zauberhafte verspielte Idee, die ganz nach Chaplins Geschmack eine Jahrmarktatmosphäre schafft: Chaplin’s World stattet sich mit einem Heissluftballon aus. In Zusammenarbeit mit unserem Hauptpartner Cornèrcard, der den Besuchern des Museums während der Feiertage zum Jahresende sowie zu besonderen Anlässen ungefähr 10-minütige Flüge im Fesselballon über dem Manoir de Ban mit einem atemberaubenden Rundblick auf die Alpen und den Genfersee ermöglichen wird. Der Heissluftballon von Chaplin’s World wird Ehrengast des Night Glow, des 40. Internationalen Ballonfestivals von Château d’Oex sein, da das Thema des Abends ganz Charlie Chaplin gewidmet sein wird.

 

Licht, Bewegung und Emotionen in Chaplin’s World

Da laut Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler, welcher Chaplin im Jahr 1936 kennengelernt hat, „das Kino die moderne Schrift und dessen Tinte das Licht ist“, wird sich Chaplin’s World in Licht tauchen, um Charlie Chaplin während der Weihnachtszeit in einer herzlichen und lebendigen Weise zu gedenken. Sowohl Hommage an Chaplin als auch Weihnachtszauber, wird der von Romande Energie unterstütze Lichterparcours rund ums Manoir de Ban vom 23. November 2017 bis zum 7. Januar 2018 zu entdecken sein und eine zauberhafte Stimmung erschaffen.

 

Anlässlich des 40. Todestages von Chaplin werden Truhen aus den 1950er Jahren im Manoir de Ban und am Eingang zu Chaplin’s World aufgestellt. Jeder der Charlie Chaplin eine Widmung, eine Zeichnung, oder einen persönlichen Brief zukommen lassen will, kann dies den gesamten Monat Dezember hindurch tun, indem er seinen Beitrag in eine der dafür vorgesehen Truhen legt.

 

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Für weitere Informationen:

Stefan Züger und Gere Gretz, Medienstelle Chaplin's World

c/o Gretz Communications AG, Zähringerstr. 16, 3012 Bern,

Tel. 031 300 30 70, Fax 031 300 30 77, e-mail: info@gretzcom.ch

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